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67.) Wimpernschlag Eingetragen am 01.08.2010 um 13:55 Uhr
Liebes Künstler-Duo!

Was ich an eurer Arbeit, dem Buch und
an dem Josef Winkler schätze ist die Unmittelbarkeit, das Unmittelbare.

Das ist nicht Konsum, das ist Katharsis.
Ein Seltenheitsmoment, finde ich.

Das sind Form und Farbe, Wort und Gedicht
kurzum - Komposition. Ausdruck. Tanz. Bei Euch: aus Bild und Sprache (in idiosynkratischen Zeichen, würde Kurt Vonnegut sagen).

Besser kann ichs nicht sagen nur:
Hut ab, und Kompliment (von Herzen)und
Danke jedenfalls! Und bitte: weiter so!
Viel Arbeitslust für Euch! ...

66.) Lesezeichen Eingetragen am 01.08.2010 um 13:32 Uhr
Jö, das Buch zum Betrachten - dankeschön!

Und der von mir so verehrte Meister der sinnlichen Sprache, der Winklersche gibt
so klare Worte dazu!

Wenn das kein guter Tag ist!

Gratulation, wenn ich das sagen darf -
das ist Euch fabelhaft gelungen, eine beeindruckende Zuammenarbeit zweier Geister - fantastic and not plastic meine ich!

Liebe Grüße an die Füße in die Zellenstadt von hier aus vor Ort, im Wort!

65.) p.s. Eingetragen am 29.07.2010 um 23:18 Uhr
+ l

64.) Kapuzinerkresse Eingetragen am 29.07.2010 um 23:15 Uhr
Schnürlregen regnets wie am Schnürchen, das kann man sich dann um den Finger knüpfen und sich an liebe Menschen erinnern... sowieso und überhaupt wie der Maestro immer zu sagen pflegt. Wie geht es in Berlin, diese Tage? Was treibt euch um? Was ist am Start?
Seid ihr wohlauf?
Herzliche Grüße aus dem festverspielten Salzburg -
da bräuchte es ein paar Projektionen vom Allerfeinsten frisch aus der Zauberkiste auf diese Renaissancefolie wie ich meine!
Das würd die Marmorfassaden hübsch kitzeln, und die Marmorstatuen an ihren Marmornaserln fein kitzeln - hatschi! Wohsein!

P.S. Postet doch bitte einmal den Amazon-Link für das Buch!
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63.) Smutje Eingetragen am 30.03.2010 um 1:42 Uhr
Schmackhafterlass für jene, die das Mahlzeitliche segnen wollen:

Begeben Sie sich in die Kombüse, und werfen sie vorab alle Zweifel von Bord.

Man nehme das gute Geschirr aus Herzton, dazu die Augengläser aus Bleikristall, gefüllt mit Wein (ohne dabei weinerlich zu sein). Mit einer Prise des scharfen Blicks wird das Unwesentliche zum Schmelzpunkt gebracht bis sich der Aggretagzustand des Eigentlichen entwickelt (gleich einem gelösten gordischen Knoten), dann flink den kondensierten Augenblick um den kleinen Finger gewickelt, fein abschmeckt in den Mund gesteckt (blickdicht die Lippen schließen). Schlucken (nicht verschlucken der Zunge) wohl aber das, was auf ihr liegt über den Gaumen rollen wo im Interim von Vor- und Nachgeschmack die Sehrinde vom täglichen Brot knisternd Gestalt entfaltet. Flambiert und herzschlagfertig tritt das Aroma aus dem Schatten der Mundhöhle ans Augenlicht; dem Gegenwärtigen entgegnet, servierfertig auf die kulinarische Kulisse lichtverspielt projiziert. Als köstliches Dessert ein Soufflé vom Souffleur, dazu eine gerührte Epiphanie die im Fall des Wohlgefallens jeglicher Schwerkraft entschwebend die Geschmacksknospen aufs herrlichste zum zur Blüte bringt!

Wohl bekomm's!

62.) Peter Pion Eingetragen am 03.03.2010 um 21:53 Uhr
Ein Frühlingsrezept Für all die es satt haben.
.........Man nehme......
Konstruktionen einer Mitteilung

Entweder sowohl als auch oder warten Sie lieber später.Beizeiten,wie die Geduld eingeschlafen ist und Gäste kommen weil Sie nicht Zuhause sind?
Dann wird dieses Gericht taufgefischt.:
Worauf es ankommt ist die Mustererkennung einer ideenhaft-zeichnerischen Bildsprache.Das putzt durch und legt Gesichtspunkte frei.Perspektivenwechsel,Bewegung,Vergänglichkeit und wachsendes Bewusstsein,jeweils zu gleichen Teilen in Frage gestellt.Motivieren Sie das mit Ihrer Kraft ab und würzen nach Unmittelbarkeit.Das gibt den zeichen der Zeit eine fruchtbare Basis.Mit Gelassenheit durch das _-tagtool-_ gemixt,ein Authentizitätskirscherl drauf,..Fertig..
Mahlzeit,herzlichst Ihr Presistent,
Peter Pion

61.) das gleiche in Grün Eingetragen am 12.10.2009 um 0:57 Uhr
Ein bisserl Pessoa - traumverloren, weils so passend erscheint zu den grandiosen Bildern ...

[...]Liebe, Schlaf, Drogen und Rauschmittel sind Elementarformen der Kunst, oder besser gesagt, sie bewirken das gleiche. Doch kennen Liebe, Schlaf und Drogen die Desillusion. Die Liebe wird man leid, oder sie enttäuscht. Aus dem Schlaf erwacht man, und hat man geschlafen, hat man nicht gelebt. Die Drogen bezahlt man mit dem Ruin genau des Körpers, dem sie als Stimulanz dienten. Die Kunst aber kennt keine Desillusion, denn die Illusion ist von vornherein einkalkuliert. Aus der Kunst gibt es kein Erwachen, denn in ihr schlafen wir nicht, auch wenn wir in ihr träumen [...].

60.) Jan Eingetragen am 02.08.2009 um 19:26 Uhr
Hey Dieter...nice to have met you and your friends in Croatia...The rest of our travel was nice but it never matched the few days on Crest island. You have a great website in which i will look around for a while...there's more than enough to see and I like what I see. For me it's powerful and full of live..a lot of things to explore and find in your drawings and projections...Greet Anna, Gerlinde, Gunter and the kids from us..
Looking foward to come and see one day one of your performances!

Jan
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59.) robert golds Eingetragen am 20.07.2009 um 11:11 Uhr
lieber dieter!
sehr gelungen...!!!
habs fein und auf bald
ligrü aus der höll robert
(theatro inspira)
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58.) Vitalzeichnen Eingetragen am 15.06.2009 um 2:21 Uhr
...ich möchte lieber ahnen statt wissen. Sprache ist ja in aller Regel zerstörerisch. Wenn sie nicht den richtigen Augenblick findet, zerstört sie das Ungesagte. (Wer aber bestimmt, wann dieser Augenblick da ist?) Das kann man nicht selbst bestimmen. Der günstige Augenblick ist ein Weltaugenblick, entweder zwischen zwei Menschen oder einem Erscheinungsbild und dem Ausdrücken dieses Erscheinungsbildes.
(Peter Handke)

Sehr handlich ist dahingegen die Bildersprache, das Ungezeichnete kann man auf keine vortrefflichere Art zerstören als eben mit diesen Lichtbildern, Echtzeit im Sekundentakt, positiv chronotrop, inotrop, dromotrop.
Ahoi!

Herzliche Grüße!

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